Giraffe und Wolf

Workshop

Gewaltfreie Kommunikation

 

 

 

 

"Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns."

 

Dschalâl-ed-dîn Rumî, 1207-1273

   

 

 

 

 

GfK ist einfach, aber nicht leicht.

 

 

Jede/r kennt Konflikte. Kaum eine/r mag sie und manche würden gerne anders damit umgehen.

 

 

K Passiert es schon mal, dass es Ihnen in schwierigen Situationen am liebsten wäre, der oder die andere ändert sich?

 

K Reagieren Sie hin und wieder mit Rückzug und (stillen) Vorwürfen, wenn ein Gespräch nicht ganz in Ihrem Sinn verläuft?

 

J Möchten Sie Ihre Chancen erhöhen, in einem Konflikt gehört zu werden und Ihr Gegenüber mit Ihrem Anliegen erreichen?

 

J Würden Sie Angriffe und Kritik gerne etwas weniger persönlich nehmen?

 

J Liegt Ihnen was daran, in hitzigen Momenten öfter den Überblick und Ihre Selbstsicherheit zu bewahren?

 

J Möchten Sie Konfliktlösungen finden, die eher nicht auf Ihre Kosten oder auf die Ihrer Gesprächspartner/innen gehen?

 

Wenn Sie eine oder mehrere der Fragen mit "ja" beantwortet haben, dann möchten wir Sie herzlich einladen zu unserem Workshop in Gewaltfreier Kommunikation.

 

Hier können Sie eine neue Art im Umgang mit Konfliktsituationen ausprobieren, die auch dann eine positive Perspektive ermöglicht, wenn es gar nicht mehr so rosig aussieht.

 

Eine neue Perspektive ...

 

 

Die Gewaltfreie Kommunikation macht sich auf einen neuen Weg. Die Sprache spielt dabei eine wichtige Rolle. Im Konfliktfall z.B. fragen Sie nicht mehr:

 

L "Wer ist schuld und wer hat Recht?" sondern

 

L "Wie geht es mir und was bringt uns weiter?"

 

Damit können Sie die nur leidlich erfolgreiche Eskalationsspirale von Schuldzuweisungen und Rechtfertigungen hinter sich lassen.

 

J Sie steuern gezielt eine Konfliktlösung an, in der Sie beides haben können: sich für Ihr Anliegen einsetzen plus die Beziehung zu ihren Mitmenschen aufrecht erhalten. Wie das gehen kann:

 

J Sie lernen eine innere Haltung und einen Sprachgebrauch kennen, die es Ihnen möglich machen, auch in schwierigen Gesprächen Widerstände abzubauen und die Bereitschaft für ein partnerschaftliches Miteinander zu fördern. Auf dieser Basis ist es oft nur noch ein kurzer Schritt hin zu einer praktischen Lösung.

 

J Aber wenn die anderen nicht mitmachen, was ist dann? Sie kennen es vielleicht selbst: Menschen, die darauf vertrauen können, dass man ihnen ehrlich und mit Achtung begegnet und dass ihre Anliegen berücksichtigt werden – sind auch bereit, sich fair und partnerschaftlich auseinanderzusetzen

 

 

 

„Ich rede sowieso gewaltfrei“...

 

 

Gewalt wird von den meisten Menschen abgelehnt. Aber viele glauben, es ginge bei der GfK um einen sanften Kommunikationsweg, auf dessen Weg man seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse verschleiert. Dabei trifft das genaue Gegenteil zu. Wir bemühen uns um eine klare Sprache, in der unsere wahren Gefühle und Bedürfnisse – und die unseres Gegenübers – im Fokus stehen.

 

Das Prinzip der gewaltfreien Kommunikation besteht aus vier Schritten:

 

Beobachtung
So neutral eine Kamera oder ein Tonbandgerät die Situation aufnimmt:

 

Wenn ich sehe...

 

Gefühl
ohne jegliche Einwirkung von anderen


bin ich... fühle ich...

 

Bedürfnis
universelles Bedürfnis, keine Strategie


weil ich (... Bedürfniswort) brauche

 

Bitte
Konkret, machbar, im Hier und Jetzt.
Eine Bitte ist keine Forderung, sie darf abgelehnt werden.


Wärst du bereit, ... zu tun? Würdest du mir sagen, was bei dir angekommen ist?

 

 

 

In der Gewaltfreien Kommunikation versuchen wir die Bedürfnisse zu benennen und mit unserem Gegenüber eine Lösung zu finden, die für beide gut ist. Wir schließen keine Kompromisse, wir kommen zu Synthesen.

 

 

 

Lösungen gibt es unendlich viele; entscheidend ist, dass alle Beteiligten vollauf zufrieden sind.

 

Dazu durchlaufen wir diesen Klärungsprozess so lange, bis wir uns verstanden haben oder anders ausgedrückt, bis wir uns in die Gefühle und Bedürfnisse des jeweils anderen einfühlen können und eine gemeinsame Lösung finden. 

 

 

 

Es geht um mich, es geht um Dich!

 

Wie geht es mir, wie geht es Dir?

 

Was brauche ich, was brauchst Du?

 

 

Die Bausteine

 

 

Sie machen sich Schritt für Schritt mit den Elementen der Gewaltfreien Kommunikation vertraut:

 

C Eine Situation beobachten ohne sie zu interpretieren oder zu bewerten

 

C Verantwortung für die eigenen Gefühle und Gedanken übernehmen

 

C Zu Wut und Ärger stehen

 

C Die Anliegen aller Gesprächspartner hören und ernst nehmen, auch wenn Sie den Verhaltensweisen nicht zustimmen

 

C Mit Bitten statt mit Forderungen Ihre Ziele und Werte verwirklichen

 

 

 

Dabei lernen Sie zu unterscheiden zwischen:

 

  • 1.Wahrnehmung und 2. Interpretation
  • 1. Gefühlen und 2. Beschuldigungen
  • 1. Wert-Urteilen und 2.moralischen Urteilen
  • 1. Erfüllbaren und 2. nicht-erfüllbaren Bitten
  •  Bitten und Forderungen